KNETZGAU

Bedrückende Stimmung im „Haus auf der Grenze“

Die Knetzgauer CSU unternahm eine abwechslungsreiche Fahrt in die Rhön.

Eine interessante und abwechslungsreiche Fahrt in die Rhön erlebten die Teilnehmer des traditionellen Tagesausflugs der CSU Knetzgau. Obwohl in diesem Jahr von einem „Goldenen Herbst“ nichts zu spüren war, gelangte man nach einer vom Ortsverband organisierten Frühstückspause gut gelaunt an der Mahn-, Gedenk- und Begegnungsstätte „Point Alpha“ an. Hier wurde den Besuchern aus Knetzgau im Rahmen einer Führung die Situation an der ehemaligen innerdeutschen Grenze vor Augen geführt. Bedrückend war dabei vor allem die Ausstellung im „Haus auf der Grenze“, wo Grenzzäune, Personenminen und Selbstschussanlagen die Unmenschlichkeit des DDR-Regimes drastisch vor Augen führten. Auch der Umstand, dass die NATO im Ernstfall die Invasion der Truppen des Warschauer Pakts in dieser Gegend erwartete und von beiden Seiten bereits konkrete militärische Pläne für diese Situation ausgearbeitet worden waren, ließ alle dafür dankbar sein, dass diese Grenze heute verschwunden ist.

Nach einem Mittagessen in der thüringischen Stadt Geisa ging es anschließend weiter nach Bischofsheim an der Rhön. Hier ließ ein kräftiger Regenguss zwar einen Spaziergang durch den historischen Stadtkern kaum zu, dafür luden aber die zahlreichen Cafés zum Verweilen ein. Auf der Rückfahrt nach Knetzgau wurde anschließend noch ein Zwischenstopp in Greßthal eingelegt. Im Gasthaus „Goldener Stern“, das vom Knetzgauer Rudolf Schlereth betrieben wird, fand anlässlich des Kirchweihfestes ein schmackhaftes Wild- und Entenessen statt.

Als die Reisegesellschaft dann am Abend wohlbehalten nach Knetzgau zurückkehrte, stand für die meisten bereits fest, dass sie auch im kommenden Jahr wieder mit der CSU auf Reisen gehen werden.